| Korsika
ist eine Insel der Berge, die sich im Blau des Mittelmeers
spiegelt. Auf dem Fernwanderweg GR20 (Grande Randonnée 20),
der in Nord-Süd-Richtung dem gebirgigen „Rückrat“
der Insel folgt, bekommt man eine Ahnung von den Natur-gewalten, die
diese Insel einst geformt haben müssen. Schiefer, Granit und
Porphyr bilden die Grundstoffe für diese raue Landschaft.
Vorbei an Dörfern die wie Perlencolliers
aufgereiht Schutz gesucht haben an den Flanken der Gebirge,
gelangt man in die Wälder, die sich mit dem Grün des „Königs-baums“,
der Laricio-Kiefer und dem „Brotbaum“, der Edelkastanie
schmücken. Das Zentrum erschließt für den Fremden
die Seele Korsikas. Die vermeintliche
Derbheit der Dörfer steht im Gegensatz zu ihrer Kultur, die
dem Auge des Fremden zunächst verborgen bleibt. Jedes Dorf
hat seine Legenden und Sagen, die man in seinen Gesängen und
seiner Musik wiederfindet. Schließlich erreicht man die Küste
- eine ganz andere Landschaft - mit der blauen Farbe des Mittelmeers
und dem Azur des Himmels.
Das ist das Korsika das der Fremde
empfindet, das ist das Korsika das der Fremde entdecken muß.
Jetzt erahnt man warum das KALLISTE der Griechen wohl die „Schönste
der Schönen“ bleibt. |